Bild: OETicket

Samstag, 10.10.2026
um 20:30 Uhr




Bis heute übt die frühe Mehrstimmigkeit des Hochmittelalters eine enorme Faszination aus. Zum ersten Mal war es möglich Musik mit zwei bis vier Stimmen rhythmisch komplex zu organisieren und in einer eigens entwickelten Notation festzuhalten. Zusätzlich erzeugen die sich kreuzenden Tonfolgen eine derartige Sogwirkung, die auch heute ihre Wirkung nicht verfehlt. Diese Kulturleistung ist epochal.

Zum zentralen Ort dieses Umbruchs entwickelt sich die Kathedrale Notre Dame in Paris. Hier tauchen die Namen dreier Komponisten auf, deren Werke an diesem Abend erklingen: Leonin, Perotin und Philipp der Kanzler.

Für die vokale Klangpracht sorgt das Männervokalensemble voices unlimited aus Salzburg. Cristína Raurich, Anne-Suse Enßle und Philipp Lamprecht bereichern mit Organetto, Glocken und Flöten bei ausgewählten Stücken.

Als zeitgenössische Werke erklingt eine Uraufführung für Schlagwerk solo des baskischen Komponisten Mikel Iturregi sowie ein Duowerk für Blockflöte und Vibraphon des Österreichers Peter Jakober.

Vokaloktett voices unlimited

Hofhaymer Ensemble

Anne Suse Enßle – Blockflöten

Cristína Raurich – Organetto

Philipp Lamprecht – romanische Glocken, Perkussion & Gesamtleitung

Eventdaten bereitgestellt von: oeticket